Bildgedanken: Endlose Weite

Geht euch das auch so?
Ihr seht Bilder und habt direkt zig Geschichten dazu im Sinn?
So ging es mir auch bei diesem Bild das ich Ende Dezember in Cuxhaven aufgenommen habe.

Es fasziniert mich deswegen so, da es eine weite darstellt die uns im Alltag nicht mehr so bewusst ist. Zwei Personen für sich alleine. In Deutschland, einem Land mit 80.000.000 Einwohnern. Doch wenn man möchte findet man aus den Städten heraus und kann einen Moment durchatmen. Sich den Wind um die Ohren wehen lassen und einfach mal Stille genießen. Vorausgesetzt die andere Person blubbert einem nicht die Ohren voll.
Ehrlich gesagt rechne ich bei der Aufnahme allerdings nicht damit. Das liegt nicht am schwarz-weiß des Fotos, sondern an der Atmosphäre die an dem Tag herrschte.

Es war einer dieser grauen Tage, die diese Seele auch mal braucht um durchzuatmen. Um Luft zu holen von diesem ungeschriebenen Gesetz der ständigen guten Laune. Ein Tag den man grübelnd verbringen darf. Unterstützt durch das graue Wetter. Durch scheinbar endlose Weite die keinerlei Ablenkung von den Gedanken anbietet.
Eingesperrt im eigenen Kopf.

Wobei es dann oft sehr spannend ist wen man dort im eigenen Kopf findet.
Ich selbst hab es auch schon öfter erlebt. Das Wetter war einfach perfekt um depressive Gedanken zu haben. Doch nach dem „Es ist alles nur noch grau und eintönig“ und dem Luftholen der Seele kamen diese Ideen die tief in einem schlummern. Jene die die Schönheit des Moments erkennen. Freiheiten der Gedanken die ganz sanft die Laune durch eine sanfte Talsohle führt und dann sich ausbreitet um die tollsten Ideen entstehen zu lassen.

Vielleicht war es aber auch so, das diese beiden unbekannten Personen im Wattenmeer diese Einsamkeit genutzt haben um über Dinge zu sprechen, die sie bedrücken. Was ja auch eine Möglichkeit ist. Gerade beim Wattwandern oder Spazierengehen ist das natürlich eine hervorragende Möglichkeit mal wieder ungestört zu sprechen. Was dann auch wieder einen positiven Eindruck für die Laune hinterlassen kann. Mir geht es zumindest meistens dann so.

Wie ist das bei euch?
Was für Gedanken habt ihr, wenn ihr das Bild seht?

Bis später.
Gehabt euch Wohl,
Gruß Jan

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Schreibt hier immer mal wieder seine Gedanken nieder.

Da er überflüssige Worte für eben genau das hält, erscheint hier nur ein Beitrag wenn er der Meinung ist, dass diese Worte auch gesagt werden sollen.

2 Comments

  1. Es fühlt sich nach Weite an, dieses Bild. Und nach Stille trotz Meeresrauschen und Möwengekreisch. Ich würde nicht reden wollen, wäre ich dort. Nur laufen und den Wellen zu hören.

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