Meine Wünsche an die Hamburger Blogger – #fumpHH

Lange ist es her, dass ich beim letzten Treffen der Hamburger Blogger war. Leider muss ich sagen. Mir fehlte schlicht die Zeit unter der Woche von 19-22:00 an einem Treffen teilzunehmen. Irgendwer muss ja schließlich auch das Kind rechtzeitig ins Bett stecken.
So bekam ich nur am Rande mit, was dort besprochen und erlebt wurde. Selbst der letzte Tweet vom #fumpHH ist vom 26.01.2016. Von mir selbst.

Das finde ich schade. Erlebe ich doch Blogger, egal welcher Ausrichtung, immer als sehr kontaktfreudig. Natürlich schrumpft die Teilnahme in den warmen Monaten immer ein wenig. Es werden einfach die Möglichkeiten genutzt die warmes Wetter anbietet. Doch selbst nach dem Januartreffen brach die Teilnahme bereits deutlich ein. Bis zum Moment als die Ausfallquote 90% betraf. Klingt hart, war es auch. 

Mir liegt das Bloggertreffen in Hamburg sehr am Herzen, da ich darüber bereits viele tolle Menschen kennen lernen durfte. Bonuspunkt: Sie hatten sogar oft das gleiche Hobby.
Daher macht man sich natürlich so seine Gedanken, wie man dort das Interesse wieder ankurbeln kann.

Zuletzt waren verhältnismäßig viele Menschen da, die ausschließlich Twitter benutzen. Twitter versteht sich als Microblogging-Dienst und wird sehr gerne auch genutzt um Blogbeiträge an seine Follower zu verteilen. Doch ist die Art der Kommunikation definitiv eine andere, wenn man nicht unzählige Tweets schreiben möchte, bis der eigene Standpunkt ausreichend erläutert ist. Blogs sind nicht nur dazu gedacht, zu unterhalten. Sie sind meiner Meinung nach dazu gedacht zu informieren, reflektieren und zur Diskussion anzuregen. 

Diesen Dingen kann Twitter mit seinen zur Zeit 140 Zeichen nur bedingt gerecht werden. Daher konnte ich die Trennung in einen Twitterstammtisch Hamburg und einen Bloggerstammtsch Hamburg im Laufe diesen Jahres nur befürworten. Denn Blogthemen gingen meiner Meinung nach bei den letzten Stammtischtreffen ziemlich unter. Scheinbar war dies aber auch ein Grund dafür, dass die Teilnahme an den Treffen rapide einbrach.

Für mich macht ein Treffen wo ich ein paar Leute treffe die ich vielleicht nur ein paar Mal im Jahr sehe nur dann Sinn, wenn ich weiß warum ich dort sein soll. Sprich: Nur n wenig was trinken und Essen reicht mir nicht. Dafür muss ich nicht versuchen mit 20-30 Personen einen gemeinsamen Termin zu finden. Dafür rufe ich zwei, drei Leute an und frage „Freitag 19:00, Bock auf´n Bier?“

Mittlerweile haben viele, die bei den letzten Treffen waren, einen Eindruck davon bekommen wie „das Bloggen“ funktioniert. Haben ihren Weg zu Bloggen gefunden und auch ihre „Branche“ in der sie sich engagieren wollen. Warum also dann noch auf ein Bloggertreffen?

Das Ziel von mir auf diesen Treffen war also tatsächlich das Kennenlernen der anderen Bloggerpersönlichkeiten.

– Martha / http://einmalquer.blogspot.de –

Das Miteinander unter den Bloggern also. Leider waren oft viele der Treffen recht laut ,da die Location recht gut besucht war. Daher hatte man selten die Möglichkeiten mit allen ins Gespräch zu kommen und so einen Eindruck zu sammeln. Zudem wurden natürlich auch inhaltliche Gespräche erschwert.

Daher würde ich mir wünschen: Die Location, soll ruhig sein, so dass Gespräche besser möglich sind.

Bereits die Blogparade zum Thema Immobilien hat gezeigt: Es macht Spaß zusammen zu einem Thema zu schreiben, gerade wenn man unterschiedliche Herangehensweisen hat. Nicht nur das man gegenseitig die Reichweite nutzen kann, es macht auch Spaß teil von etwas zu sein.
Daher würde ich mir wünschen: Mehr gemeinsame Aktionen.

Da die Hamburger Blogger nicht nur als Kneipenkumpels verstanden werden sollen, wäre es schön, wenn man auch inhaltlich etwas macht, was zu Bloggern passt. Indirekt umschließt es tatsächlich schon fast die beiden vorherigen Punkte. Denn nur wenn es halbwegs ruhig ist, kann man zusammen etwas planen. Zum Beispiel mal einen Meinungsaustausch zum Thema „Wohin entwickeln sich Blogs?“ „Sind Mastermind-Gruppen eine Sinnvolle Sache?“ „Was ist der nächste Schritt den ein Blogger gehen könnte?“ Für Vorschläge wäre also ausreichend Platz. Warum sich also nicht an einem Abend mal solchen Fragen stellen.
Daher würde ich mir wünschen: Es soll einen thematischen Schwerpunkt pro Abend geben.

Zu Abschluss noch ein Anliegen, das rein aus der Neugierde heraus aufgebaut ist: Blogger leben von Sichtbarkeit. In den letzten Monaten allerdings haben die Hamburger Blogger wohl eher verstecken gespielt. Mir sind kaum noch Blogartikel von anderen aufgefallen, wenn ich sie nicht eh schon im Reader hatte. Daher werde ich mit dem Vorschlag am 23.11.16 anreisen das Blog BloggerHamburg für Blogger aus Hamburg zu öffnen, so dass die Möglichkeit gegeben ist eine gemeinsame Platzform aufzubauen. Als Anlaufpunkt. Für Menschen in Hamburg die bloggen. Dort sollt ihr dann die Möglichkiet bekommen eure Artikel zu rebloggen und zu teilen.
Daher würde ich mir wünschen: Arbeitet mit an einem gemeinsamen großen Blog.

Da am Mittwoch die Plätze leider nur sehr begrenzt sind und nicht alle kommen konnten die es gerne vor hatten, möchte ich euch ermuntern euch auch in der Blogosphäre auszutauschen. Was haltet ihr von meinen Wünschen? Sind sie überzogen? Gehen sie in eine falsche Richtung?
Ich freue mich auf eure Blogartikel zu dem Thema. Wenn sie dann eintrudeln, werde ich sie auch hier unter dem Artikel verlinken.

Bis später, bzw Mittwoch.
Gehabt euch Wohl.
Gruß Jan

Posted in BloggerEvent.

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